Combeenation ist neuer Pimcore Technologie Partner für Produktkonfiguration, Customization und Personalization

Die Digitalisierung von Produkten und Produktdaten ist DER kritische Erfolgsfaktor, will man die Transformation hin zur Digitalisierung des Vertriebs erfolgreich gestalten. PIM bildet dabei die zentrale Basis. Einen Schritt weiter können Hersteller und Händler mit einem Produktkonfigurator gehen. Dadurch wird die Ausgestaltung des Produkts in die Hände des Kunden gelegt. Anforderung und Individualität des Kunden werden in den Mittelpunkt gestellt. Was ein Produktkonfigurator genau ist, wer einen solchen benötigt und vor allem WARUM - all das erfahren Sie im folgenden Artikel.

Zwei erfolgreiche Unternehmen aus Österreich arbeiten eng zusammen

Seit Februar 2021 erweitert Combeenation als Technologie-Partner das Pimcore Ökosystem. Unser Unternehmen, daheim im oberen Mühlviertel in Oberösterreich, beschäftigt sich seit der Gründung im Jahr 2009 mit Produktkonfiguration und Customization. Gründer & CEO Klaus Pilsl sowie der “Inner Circle” des Unternehmens, allesamt Absolventen der “Softwareschmiede” FH Hagenberg, haben unsere Lösung nun seit gut einem Jahrzehnt weiterentwickelt. Mittlerweile zählt Combeenation über 30 Mitarbeiter.

Jetzt freuen wir uns, die Combeenation Plattform als “Configurator Management System” allen Agenturen, Dienstleistern und Partnern im Pimcore Ökosystem zur Verfügung zu stellen.

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Warum werden Produktkonfiguratoren in der heutigen Zeit immer wichtiger?

Ein Produktkonfigurator bietet viele Vorteile. Zum Ersten ermöglicht er, alle Optionen bei der Auswahl eines Produktes in einen geschlossenen Lösungsraum zu gießen, womit der Kunde einen ganzheitlichen Überblick über seine Möglichkeiten bekommt und gleichzeitig Fehlbestellungen vermieden werden. Dies ist vor allem für komplexe Produkte mit vielen Variationen ein enormer Vorteil.

Zum Zweiten ermöglicht ein Produktkonfigurator die individuelle Anpassung des Produktes. Form, Größe, Geometrie, Farben, individuelle Elemente - einmal definiert, kann man dem User zahlreiche Optionen zur persönlichen Gestaltung “seines” Produktes zur Verfügung stellen.

All dies wird durch einen Produktkonfigurator auf spielerische Weise gelöst. Konfiguratoren von Combeenation bieten dem User Echtzeit-Visualisierung, wodurch die Änderungen am Produkt immer sofort sichtbar werden und somit als “Primärfeedback” dienen. Außerdem sorgt der geschlossene Lösungsraum dafür, dass die Konfiguration zu jedem Zeitpunkt valide ist und Fehlkonfigurationen verhindert werden. Und die “Free Flow”-Architektur der Konfiguratoren ermöglicht es Benutzern, sich frei durch den Konfigurationsprozess zu bewegen und rundet die hochwertige Usability bei der Produktgestaltung ab.

Was ist ein Produktkonfigurator?

Technisch gesehen ist ein Produktkonfigurator die Sammlung aller Parameter und Ausprägungen eines Produktes, gegossen in einen geschlossenen Lösungsraum, der durch die Konfigurationslogik bestimmt wird. Beispielsweise könnte die Sportausführung eines Autos in den Farben schwarz und silber verfügbar sein, der Kombi hingegen in silber, blau und rot.

Die Festlegung der Konfigurationslogik (oder Produktlogik), die Interaktionsfähigkeit mit dieser in Form eines User Interfaces, sowie die Echtzeit-Visualisierung des konfigurierten Produkts stellen den Produktkonfigurator in einer benutzerfreundlichen, intuitiv bedienbaren Form dar.

Vorteile eines Produktkonfigurators

Der größte Vorteil unserer Konfiguratoren liegt in der hochwertigen, realistischen Echtzeit-Visualisierung des individuellen Produkts. Wir sprechen von “closing the imagination gap”, der Benutzer kann sich also sehr genau vorstellen, wie das Produkt aussehen/funktionieren wird, was eine enorme Verbesserung der Customer Experience bedeutet. Weiters ermöglicht ein Produktkonfigurator als “Digitaler Berater” die Steigerung des Umsatzes durch einfacheres Kennenlernen aller Optionen. Und wir sehen bei unseren Kunden eine signifikante Senkung der Kosten durch Vermeiden von Fehlbestellungen und des Vertriebsaufwands im Allgemeinen.

Außerdem eröffnet ein Konfigurator noch eine weitere, sehr wertvolle Perspektive: Die Analyse des Konfigurationsverhaltens ermöglicht das Erkennen von Trends hinsichtlich Wünschen und Geschmack des Benutzers. Gezielte Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden (Lead User) beschleunigt die Produktentwicklung durch den “User Innovation”-Ansatz.

Was ist der Unterschied zwischen einem Produktkonfigurator und einem Produktfinder?

Während ein Produktfinder ein Empfehlungssystem zum Finden des passenden, vordefinierten Produkts ist, bekommen Sie mit einem Produktkonfigurator ein Tool, durch welches man tatsächlich mit dem Produkt interagieren und dieses gestalten kann.

Welche Arten von Produktkonfiguratoren gibt es?

Bei der Frage, welche Arten von Konfiguratoren es gibt, unterscheiden wir hinsichtlich drei Gesichtspunkten:

  • Art der Visualisierung

  • Anwender

  • Bereiche im Vertriebsprozess

Hinsichtlich Art der Visualisierung entwickeln wir sowohl 2D- als auch 3D-Konfiguratoren, wobei der Trend (forciert durch die technischen Fortschritte) klar Richtung 3D geht. Alleine die Visualisierung des Produkts in 3D sorgt oft schon für eine Steigerung der Conversion Rate im zweistelligen Prozentbereich.

Bei der Anwenderunterscheidung kommt es im Wesentlichen darauf an, ob der Konfigurator von Endkunden genutzt wird, vom Vertriebsmitarbeiter als Guided Selling Tool oder vom Vertriebsinnendienst als prozessunterstützendes Tool. Wichtig ist dabei immer, die Komplexität der Benutzeroberfläche an den Wissensstand des Anwenders anzupassen. Vertriebsmitarbeiter sind Experten, denen naturgemäß mehr Details zumutbar sind, wohingegen Endbenutzer nicht mit Produktkomplexität überladen werden dürfen. Faustregel: Der Schlüssel zur Individualisierung liegt in der Standardisierung. Weniger Auswahl bedeutet oft mehr “Finished Configurations” und somit mehr Conversions.

Die dritte Kategorie betrifft den Vertriebsprozess. Bereits hohe Bekanntheit genießt der Begriff “CPQ” (“configure-price-quote”). Sehen wir uns den Vertriebsprozess genauer an, können wir diesen noch durch “present”, “buy” und “assemble” erweitern.

  • configure: Zusammenstellung/Gestaltung des Produkts

  • present: Echtzeit-Visualisierung des Produkts

  • price: Preisberechnung

  • quote: Angebotserstellung

  • buy: Kaufabschluss

  • assemble: Erstellung von Stücklisten oder produktionsrelevanten Daten

Je nachdem, welche Aspekte des Vertriebsprozesses im Konfigurator abgebildet werden sollen, wird dieser analog dazu konzipiert und eingesetzt.

Welche Einsatzgebiete gibt es? Welche deckt Combeenation ab?

Einsatzgebiete für Produktkonfiguratoren finden sich quer durch alle Branchen und Produktkategorien. Besonders hervorzuheben sind aber vor allem folgende Bereiche:

  • Wohnen, Haus & Garten

  • Textil & Fashion

  • Freizeit & Lifestyle

  • Mobilität

  • Merchandising

  • Logistik & Lagerwirtschaft

  • Industrie

In diese Kategorien ist auch ein Großteil unserer Kunden einzuordnen. Ein Auszug:

Allerdings sind unsere Produktkonfiguratoren auch in anderen Branchen wie Konsumgüter oder Gebrauchsartikel zu finden. Denken Sie zum Beispiel an individualisierte Verpackungen, personalisierte Designs oder sonstige “Value Added Services”.

Gerade für Produkte mit hohem emotionalen Nutzen bietet ein Konfigurator die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben und Individualität zu kreieren. Aus der Psychologie wissen wir: die Emotion ist ein stärkerer Treiber von Kaufentscheidungen als rein rationale Aspekte.

Was sind typische Herausforderungen in einem Produkt-Konfigurator-Projekt?

Wie bei jedem (Online-)Projekt ist es wichtig, die Ziele im vorhinein exakt zu definieren. Als Vertriebstool muss ein Konfigurator gut in die (Vertriebs-)Strategie des Unternehmens eingegliedert werden, um eine hohe Akzeptanz bei Kunden und Mitarbeitern sicherzustellen. Der beste Konfigurator bringt nichts, wenn niemand ihn nutzen will.

Auf technischer Ebene ist es besonders wichtig, die gesamte Produktlogik (geschlossener Lösungsraum) aufs Papier zu bringen, was oft den einen oder anderen Workshop und einiges an Konsolidierungsarbeit bedeutet. Der Lohn - eine eindeutige Produktlogik - entschädigt aber IMMER für den Aufwand.

Weiters ist nicht zu unterschätzen, dass für die hochwertige Visualisierung des Produkts auch hochwertige Visualisierungsdaten (Bilder, CAD-Dateien, 3D-Modelle, Texturen, Materialien) nötig sind. Diese können im Zuge der Konfiguratorimplementierung erstellt und auch für andere Bereiche, typischerweise im Marketing und der Produktion, verwendet werden.

Was sind die wichtigsten Funktionen, die Pimcore in diesem Bereich bietet?

Pimcore bietet durch seine solide API-first-Architektur und die flexiblen Datenmodelle die Möglichkeit komplexe, konfigurierbare Produktdaten zu verwalten und sie über GraphQL-Schnittstellen Produktkonfigurations-Systemen in strukturierter Form zur Verfügung zu stellen. Die integrierten Commerce-Funktionen können Bestellungen und die dazugehörigen Kunden-Profile verwalten. Besonders bei komplexen B2B-Preislogiken, kundenspezifischen Preisen und Sortimenten, sowie Konfigurations-Zusammenhängen bietet ein flexibles Daten-Management-System wie Pimcore’s PIM/MDM große Vorteile. In Kombination mit einem Tool wie Combeenation ist es als Headless DXP/CMS auch in der Lage Content und Commerce nahtlos miteinander verschmelzen zu lassen. Dies wird möglich durch eine komplette Trennung der Präsentation (dem Layout und dem User-Interface) von der Business-Logik und den zugrunde liegenden Daten.

Was sind wichtige Trends im Bereich Produktkonfiguratoren?

Konfiguratoren ermöglichen den Online-Vertrieb von Produkten, welche noch vor wenigen Jahren als “zu komplex für E-Commerce” abgestempelt wurden. Integrierte Customer Journeys, Omni-Channel-Commerce und Phänomene wie “Webrooming”, wo der Kunde das Produkt online kennenlernt, um gut informiert und vorbereitet für den Offline-Kauf zu sein, räumen mit diesem Vorurteil auf. Kunden sind immer eher bereit, online zu kaufen und wenn sie nicht kaufen, wollen sie sich bestmöglich über ihre Optionen informieren, bevor sie die erste Kontaktaufnahme tätigen. 

Außerdem stehen wir am Beginn des Megatrends “Mass Customization”. Kunden wollen ihr Produkt genau an ihre Vorstellung anpassen, und sie wollen einzigartig sein.

Wir empfehlen unseren Kunden und Partnern daher, sich detailliert mit den Bedürfnissen der Endkunden auseinanderzusetzen und die Chance nicht zu verpassen, diesen zum richtigen Zeitpunkt IHR perfektes, individuelles Produkt anzubieten. Das funktioniert online mehr und besser denn je. Denn jedes Produkt ist online verkaufbar.

Sie haben noch Fragen, Anforderungen oder Ideen? Dann nehmen Sie gleich jetzt Kontakt mit mir auf oder setzen Sie sich gerne mit Ihrem Ansprechpartner bei Pimcore in Verbindung. Wir freuen uns auf ein Gespräch!

Rupert Aichbauer
  • Customer Success & Partner Manager, Combeenation
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