SaaS (Software as a Service) bezeichnet ein Bereitstellungsmodell, bei dem Software über das Internet als Service bezogen wird, statt sie lokal zu installieren. Updates, Hosting, Skalierung und Backup übernimmt der Anbieter. Vorteile sind schnelle Bereitstellung und vorhersagbare Kosten, Nachteile können eingeschränkte Anpassbarkeit und Datenhoheits-Fragen sein. Pimcore bietet sein PIM als SaaS, hybrid und self-hosted, mit identischer Funktionalität in allen Varianten.
SaaS hat das Software-Geschäft umgekrempelt. Statt Lizenzgebühren plus Wartung gibt es Abonnements, statt Installations-Projekte automatische Bereitstellung in der Cloud, statt geplanter Update-Releases kontinuierliche Auslieferung. Für viele Anwender ist das ein klarer Gewinn an Geschwindigkeit und Vorhersagbarkeit.
Es gibt aber Trade-offs. SaaS-Anbieter standardisieren ihre Plattformen, weil sie alle Kunden auf einer gemeinsamen Codebasis betreiben. Tiefe Anpassungen am Datenmodell, an Workflows oder an Integrationen sind oft nur in vorgegebenen Bahnen möglich. Datenhoheit und regulatorische Anforderungen können in reinen SaaS-Modellen schwer abzubilden sein.
Pimcore bietet das PIM in drei Varianten: Pimcore PaaS als verwalteten Service in AWS, Azure oder Google Cloud, hybrid mit kombinierten Cloud- und on-premise-Komponenten, oder vollständig self-hosted. Die Plattformfunktionalität ist in allen Varianten identisch, weil Pimcore Open-Source-basiert ist und keine künstlichen Cloud-Limits einzieht.
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