Warum integrierte Produktinformationen über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden – und wie PET-Hersteller mit Pimcore Struktur in ihre Daten bringen
Die PET- und Kunststoffindustrie steht unter enormem Transformationsdruck:
Nachhaltigkeit, regulatorische Vorgaben, steigende Produktvielfalt und internationaler Wettbewerb treffen auf historisch gewachsene IT- und Datenstrukturen.
Was früher durch Erfahrung und manuelle Abstimmung ausgeglichen werden konnte, stellt heute eine strukturelle Schwachstelle dar. Das ist kein Problem der IT-Abteilung, sondern ein Querschnittsthema für das gesamte Management.
Die zentrale Herausforderung:
Produkt-, Material-, Produktions- und Vertriebsdaten existieren – aber sie sind nicht miteinander verbunden. Ohne eine konsistente „Daten-DNA“ entstehen Medienbrüche, manuelle Workarounds und Unsicherheiten – insbesondere in regulierten Märkten wie der PET-Verpackung.
Zentrale Challenges im Datenmanagement der PET-Industrie
1. Fragmentierte Produkt- und Materialdaten
Die Realität:
Produktdaten wie Produktinfos, Rezepturen, Materialwerte, technische Spezifikationen und Zertifikate sind über Systeme, Excel-Listen und Abteilungen verteilt – ohne zentrale Sicht auf einen konsistenten Datenbestand.
Die Herausforderung:
- Keine „Single Source of Truth“
- Unterschiedliche Datenstände zwischen Produkt, Vertrieb und Produktion
- Hoher manueller Abstimmungsaufwand
Einordnung in die Daten-DNA:
Ohne zentral gepflegte Produktdaten fehlt die Grundlage für saubere Prozesse – und für die Kontrolle über die eigenen Produktinformationen. Je fragmentierter die Daten sind, desto höher ist der manuelle Aufwand und das Risiko für Fehler.
Pimcore-Ansatz:
Ein zentrales Product Experience Management (PXM) bündelt alle produktrelevanten Informationen in einer Struktur. Entscheidend ist dabei die saubere Modellierung der Daten entlang realer Prozesse und Verantwortlichkeiten.
2. Steigende regulatorische und Nachhaltigkeitsanforderungen
Die Realität:
Recyclingquoten, Materialherkunft, CO₂-Fußabdruck, Produktpässe und ESG-Reporting gewinnen massiv an Bedeutung. Dadurch entsteht für Hersteller Druck, Nachhaltigkeitsdaten konsistent, prüfbar und jederzeit verfügbar zu halten.
Die Herausforderung:
- Daten sind vorhanden, aber nicht auswertbar oder verknüpft
- Hoher Aufwand für Nachweise, Audits und Kundenanfragen
- Nachhaltigkeit wird zur Datenfrage – nicht nur zur Materialfrage
Einordnung in die Daten-DNA:
Echte Nachhaltigkeit basiert auf verlässlichen Produkt- und Materialdaten. Regulatorische Anforderungen sind nur beherrschbar, wenn diese Daten im Sinne der digitalen Souveränität unter eigener Kontrolle verfügbar sind.
Pimcore-Ansatz:
Pimcore vereint Material-, Produkt- und Dokumentationsdaten in einer gemeinsamen Struktur und stellt Nachhaltigkeitsinformationen konsistent bereit – bei voller Datenhoheit für interne Teams und externe Stakeholder.
3. Komplexe Produktvarianten und kundenspezifische Lösungen
Die Realität:
PET-Produkte unterscheiden sich nach Material, Form, Gewicht, Anwendung, Region oder individuellen Kundenanforderungen. Dadurch entstehen zahlreiche Varianten, die Produktdaten komplex und eine konsistente Pflege erforderlich machen.
Die Herausforderung:
- Variantenlogik ist schwer beherrschbar
- Fehleranfällige Datenpflege
- Lange Time-to-Market bei neuen Produkten oder Anpassungen
Einordnung in die Daten-DNA:
Je komplexer das Produktportfolio, desto wichtiger wird eine saubere, strukturierte Datenbasis. Nur mit beherrschbarer Variantenlogik lassen sich kurze Time-to-Market, hohe Qualität und konsistente Kundenkommunikation sicherstellen.
Pimcore-Ansatz:
Pimcore ermöglicht die zentrale Verwaltung von Produktvarianten und Attributen in einer klaren Struktur. So lassen sich komplexe Variantenlogiken übersichtlich abbilden, skalieren und ohne technische Hürden direkt pflegen.
4. Medienbrüche zwischen Produktion, Vertrieb und Kundenkommunikation
Die Realität:
Produktionsdaten, technische Spezifikationen und Vertriebsunterlagen sind oft nicht synchron. Die Folgen sind nicht nur ineffiziente Prozesse, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Fehlkommunikation und Vertrauensverlust.
Die Herausforderung:
- Vertrieb arbeitet mit veralteten Informationen
- Kunden erhalten uneinheitliche Aussagen
- Aufwändige manuelle Erstellung von Datenblättern, Katalogen oder Angebotsinformationen
Einordnung in die Daten-DNA:
Nur wenn alle Touchpoints auf dieselbe unternehmenseigene Datenbasis zugreifen, ist konsistente Produktkommunikation möglich. Andernfalls entstehen ineffiziente Prozesse und es besteht die Gefahr von Fehlkommunikation und Vertrauensverlust.
Pimcore-Ansatz:
Pimcore stellt Produktinformationen medienübergreifend aus einer zentralen Datenbasis bereit. Vertrieb, Marketing, Partner und Kunden greifen dadurch jederzeit auf aktuelle Inhalte zu – unabhängig von Kanal, Format oder Zielgruppe.
5. Fehlende Transparenz über den Produktlebenszyklus
Die Realität:
Von der ersten Produktidee über Entwicklung und Produktion bis zur Markteinführung entstehen zahlreiche Daten. Sie liegen jedoch oft isoliert vor, sodass Transparenz fehlt und Zusammenhänge verloren gehen.
Die Herausforderung:
- Entscheidungen basieren auf Teilinformationen
- Potenziale für Optimierung und Innovation bleiben verborgen
- Wissen geht verloren
Einordnung in die Daten-DNA:
Erst wenn Daten entlang des gesamten Produktlebenszyklus verknüpft und unter eigener Kontrolle geführt werden, entsteht echte Wertschöpfung. Ohne Transparenz bleiben sowohl Effizienz und Innovationspotenzial auf der Strecke.
Pimcore-Ansatz:
Pimcore schafft Transparenz über alle relevanten Produktdaten hinweg und unterstützt fundierte Entscheidungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus – ohne zusätzliche technologische Komplexität für Fachbereiche oder IT.
Die PET-Industrie braucht keine weiteren Datensilos – sondern eine integrierte, belastbare Daten-DNA als strategische Grundlage
Mit Pimcore Product Experience Management:
- werden Produktinformationen zentral gebündelt
- Prozesse zwischen Produkt, Produktion und Vertrieb vereinfacht
- Nachhaltigkeit, Variantenvielfalt und Time-to-Market beherrschbar